Historie
Mahlsdorf - erstmals 1345 historisch erwähnt


Das uns heute als Stadtteil Berlins bekannte Mahlsdorf wurde 1345 erstmals in einem Lehnsbrief des Markgrafen Ludwig d. Ältere als Malterstorp erwähnt. Im 13. Jahrhundert wurde Mahlsdorf ältestes Gebäude, die Dorfkirche, als frühgotischer Feldsteinbau, mitten im historischen Kern errichtet.

Erst seit dem 18. Jahrhundert sind Aufzeichnungen über den Namen der Straße vor der Kirche bekannt, sie wurde ihrer Lage entsprechend Dorfstraße genannt. Mit Errichtung eines Haltepunktes der königlichen Ostbahn hingegen wurde sie 1895 zur Bahnhofstraße und letztmalig am 11.05.1938 zur heutigen Hönower Straße umbenannt.

Gerade das ehemalige Kino „Lichtburg“ am Hultschiner Damm wird vielen Mahlsdorfern vor allem durch die Produktion der Serie „Unser Sandmännchen“ von 1977-1989 für das DDR Fernsehen, in Erinnerung geblieben sein. Auch wenn es solch urige Einrichtungen nicht mehr oder nur noch selten gibt, weist Mahlsdorf noch immer den Charakter eines idyllischen Ortes der früheren Zeit auf und bietet gerade entlang der Hönower Straße viele kleine charmante Einkaufsläden.